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Von wilden Tieren angefallen PDF  | Drucken |
Geschrieben von Adrian Guggisberg   
31.10.2007
Wer vor der Dunkelheit ins Zelt kriecht, ist vor afrikanischen Wildtieren sicher. Keine Regel ohne Ausnahme...

Noch im halb im Traum, befürchte ich Läuse zu haben, es beisst in den Haaren. Nein, schneeblind, auch die Augen schmerzen. Mit einem Ruck bin ich wach und schlage wild um mich. Au, au was verdammt… endlich finde ich die Taschenlampe. Mein Zelt - ein Ameisenhaufen! Nicht die netten europäischen Artgenossen fressen mich, sondern ein Stamm Wanderameisen hat Fleisch gerochen.
Um besser BBC zu empfangen, verbinde ich jeweils die Antenne des Kurzwellenempfängers mit dem Rad von Bob. Die Verbindung mutierte zur Ameisenautobahnbrücke.
Raus, nur raus, die fressen mich lebendig mit Haut und Haaren! Mist, es regnet, ich höre die Tropfen fallen. Tausende dieser Viecher klemmen und beissen mich am ganzen Körper. Jedes mal wenn meine fliegenden Arme die Zeltwand berühren, werden neue Angreifer von der Zeltdecke auf mich herab geschüttelt. Der Fussbereich des Zeltes ist weniger verseucht. Reisse das Moskitonetz auf, ziehe mich in die Hinterste Ecke zurück und schlage mit dem T-Shirt zurück. Nach 20 Minuten Kampf blasen die Angreifer zum Rückzug. Es dauert eine Ewigkeit bis das Schlachtfeld von all den Verwundeten und Toten befreit ist. Erst als wieder Ruhe eingekehrt ist, höre ich es. Der nächste Angriff rollt, derjenige der Moskitos. Übrigens, geregnet hatte es nie, das vermeintliche Regengeprassel wurde von Ameisen verursacht, die vom Zeltdach stürzten.....

 
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