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Written by Adrian Guggisberg
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Sunday, 17 June 2007 |
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Verkehrssituation auf afrikanischen Strassen...
Schlechter Aufbau, in homöopathischen Mengen aufgetragener Asphalt, überladene Lastwagen, sprich zu hohe Achsenlast und übersetzte Geschwindigkeit lassen afrikanische Strassen überdurchschnittlich schnell altern. Nach wenigen Jahren ist eine meist mit Hilfsgeldern neue asphaltierte Strasse in eine Löcher- und Buckelpiste verwandelt. So kommt es, dass der langsame Radler mit den Rädern in einer Reihe, auf einer Hauptverkehrsader über 30 km plötzlich schneller ist als der Sattelschlepper. Die von den Fahrern häufig angewendete Taktik ist jedoch so schnell zu fahren, dass die Federung keine Zeit hat das Rad in die nicht selten mehr als 10 Zentimeter tiefen Löcher zu drücken. Zudem wird die Strassenseite je nach Gutdünken und ohne Rücksicht auf Sicherheitslinie und schwächeren Gegenverkehr gewählt. Die Situation entspricht „Boardercross“ aber mit Gegenverkehr. Fressen und gefressen werden, das zeigen auch die unzähligen Vehikelgerippe am Strassenrand. Dazu kommt die nicht durchgeführte oder nur ungenügende Wartung der Fahrzeuge. Mehrmals kam es vor, dass ein Lastwagen passierte dessen Pneufetzen in alle Richtungen flogen. Wieso anhalten, für etwas hat man ja schliesslich Doppelrad! Besonders gefährlich für den Radler sind die Lastwagen im Krebsgang. Der hintere Teil des Auflegers kann da gut und gerne 1,5 Meter näher an einem vorbei brausen als die Führerkabine. Wie so oft bleibt einem da nur noch FFF - Flüchten, Fluchen und Freude haben, noch am Leben zu sein. |