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Written by Adrian Guggisberg
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Monday, 30 June 2008 |
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Matope und seine Bedeutung…
Ein Englisch sprechender Mozambiquaner hilft mir eine Liste der wichtigsten portugiesischen Wörter zu erstellen. „Landmines“ verstehe er nicht und so führe ich vor: drauf treten, Fuss zurückziehen, Wum und Hände verwerfen. „Matope“ lautet die Antwort. Beim späteren Weg beschreiben, erklärt er immer wieder diese und jene Strasse sei nicht befahrbar wegen „Landmines“. Ich bin geschockt über das Ausmass des Problems. Vor Umgebungen um Brückenköpfe, Strassenkreuzungen und vor verlassenen Häusern, deren Dächer nicht geklaut wurden, war ich gewarnt worden. Aber jede zweite Piste hier im Busch soll vermint sein? 15 Jahre nach dem Krieg? Verängstigt frage ich in jedem Dorf nach Matope. “Sim, há muito” und ich werde auf sandige Umwegrouten geschickt. Ich fahre Umweg nach Umweg auf Pfaden die schon längst nicht mehr auf meiner Karte eingezeichnet sind. Etwas wunderte ich mich schon, nämlich dass ich nicht mehr Krüppeln begegne und die verminten Wege nicht überwachsen sind. Ein paar Tage später bringt ein Entwicklungshelfer die Lösung. Landmine wird mit Minas übersetzt. Matope bedeutet Schlamm! Reintreten, Fuss zurückziehen, Arme verwerfen stimmt. Mein Wum - Geräusch wurde wohl als Fluchen interpretiert. |